Blüten in der Bundesbank – wie die Wunderfinder lernen, woran man echtes Geld erkennt


„Schaut mal, hier habt ihr ein Exemplar von allen aktuellen Euro-Banknoten!“ Seelenruhig legt der Mitarbeiter der Bundesbank den Grundschulkindern auch die großen Banknoten über 200 und 500 Euro auf den Tisch. Diese geraten über den unverhofften Reichtum ganz aus dem Häuschen. Angeregt untersuchen, sortieren und bewundern sie die bunten Scheine.

Bei der Falschgeldschulung lernen sonst Erwachsene, z.B. Auszubildende im kaufmännischen Bereich, worin sich ein echter von einem gefälschten Geldschein unterscheidet. Heute dürfen die Wunderfinder Blüten und echte Banknoten unter die Lupe nehmen. Neugierig werden die Raffinessen der Scheine untersucht: einige Stolpersteine für Fälscher lassen sich im Gegenlicht erkennen (Wasserzeichen), andere unter UV-Licht (Leuchtgrafiken) und manche beim Befühlen (Textur) oder Bewegen des Geldscheines (Smaragdzahl). Ganz schön pfiffig, so eine Banknote, stellen die Kinder fest.

Wieviel Geld die Druckereien der Bundesbank verlässt, aber auch aus welchen Ecken Europas das meiste Falschgeld stammt, all das lernen die Wunderfinder heute in der Bundesbank. Und damit das Zurückgeben der Studienexemplare leichter gelingt, werden alle Wunderfinder mit Schokoladengeld und etlichen Infos zum Mitnehmen versorgt. Stolz und begeistert ziehen Kinder und PatInnen in den warmen Frühlingsnachmittag von dannen. Der nächste Geldschein fürs Sparschwein wird sicherlich mit noch mehr Aufmerksamkeit begutachtet.

Wir bedanken uns herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundesbank für diese „wertvollen“ Einblicke in ihre spannende Arbeit und die interessante Wundertour!